5 FRAGEN ZUR MEDITATION

WARUM MEDITIEREN?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: um glücklich und gelassen zu sein. 

Doch viele Menschen können heute nicht mehr abschalten und sind innerlich unruhig.

Wenn Sie auf der Suche sind, einen Weg zu mehr innerer RuheEntspannung und Gelassenheit zu finden, dann könnte ein Weg sein, zu meditieren

Wie bin ich zur Meditation gekommen? Ich bin 2001 über ein Buch gestolpert, in dem mich erst mal nur die Bilder und das Thema Entspannung angesprochen haben. Zuerst habe ich mich hin und wieder 5 oder 10 Minuten hingesetzt und „meditieren“ einfach ausprobiert. Und immer wieder wahrgenommen, wie es ist und sich anfühlt. Es klingt vielleicht komisch, aber diese Zeit der Konzentration auf den Atem, hatte eine außergewöhnliche Wirkung auf mich. Danach fühlte ich mich jedes Mal deutlich gelassener als vorher. 

Ich kann heute sagen, dass es sich lohnt, sich die Zeit für sich selbst zu nehmen. Mittlerweile nehme ich mir regelmäßig eine Stunde Zeit in der Woche um zur Ruhe zu kommen, auf zu tanken und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Neue Erkenntnisse oder AHA Erlebnisse bekomme ich kurz bevor die 60 Minuten rum sind. Das ist für mich die Quelle für positives Denken.

Und Sie können es auch. Probieren Sie es einfach aus. Finden Sie Ihren Weg, Ihre persönliche Affirmation und Meditation. Vielleicht hilft Ihnen der Besuch eines Workshops oder eine Trainingseinheit.

WELCHE SITZHALTUNG IST FÜR MICH DIE RICHTIGE?

Bevor wir uns Gedanken über die richtige Sitzhaltung machen, ist es wichtig sich über den richtigen OrtGedanken zu machen. Meine erste Erkenntnis dazu war es, dass es total egal ist und ich überall meditieren kann. Ob auf einem Kissen, Yogamatte, Stuhl oder am Strand. Suchen Sie sich einen Platz, der sich gut für Sie anfühlt und wo Sie ungestört sein können. Wenn Sie mehr Übung haben, dann können Sie praktisch überall meditieren, auch auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn, wenn Sie in der Schlange im Supermarkt stehen oder auch am Schreibtisch.

Daraus beantwortet sich auch die Frage nach der „richtigen“ Sitzhaltung. Sie können sich auf einen Stuhl setzen, stehen, liegen oder den klassischen Lotussitz einnehmen. Probieren Sie einfach aus, was sich für Sie am besten anfühlt. Ich persönlich sitze sehr gerne auf einem Stuhl. Da kann ich den Rücken gerade halten, die Hände auf den Oberschenkeln ablegen und mich auf meinen Atem konzentrieren.

WIE MACHE ICH DAS MIT DER ATMUNGß?

Unsere Atmung funktioniert ganz wie von selbst, ohne dass wir etwas dafür tun müssen. Und nun geht es darum, diesen Atem wahr zu nehmen.

Wenn Sie jetzt einfach mal Ihre Hände auf Ihren Bauch legen, dann spüren Sie, wie sich Ihre Bauchdecke hebt und senkt. Atmen Sie einfach ganz normal weiter und nehmen Sie das wahr. Wenn Sie das 5 Minuten durchhalten, dann haben Sie schon das erste Mal meditiert.

WIE LANGE DAUERT ES, BIS ICH ERSTE POSITIVE ERFOLGE SPÜRE?

Die meisten Menschen sind nicht daran gewöhnt, auch nur für kurze Zeit total still zu sitzen. Ihr Körper und Geist müssen sich erst daran gewöhnen. Bei Ihrer ersten Meditation können Sie sich entscheiden, 5-10 Minuten zu meditieren. Während dieser Zeit konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Dann kommen bei den meisten die ersten Gedanken über ihre Alltagssorgen, Einkauf, Essen, Arbeit oder über die Vergangenheit. Erlauben Sie sich dann bewusst zu sein und Ihre Gedanken wie Wolken ziehen zu lassen und sich selbst zu sagen: „Ich denke den Gedanken nachher weiter.“. Und konzentrieren Sie sich wieder ganz bewusst auf das Ein- und Ausatmen.

Alles ist eine Frage der Übung. Ein Marathonläufer läuft auch nicht gleich 40 km am Stück, sondern muss kleinere Etappen trainieren. So ist das auch mit der Meditation.

Wichtig ist der erste Schritt und das Dranbleiben. Machen Sie den ersten Schritt und verändern Sie Ihre Gewohnheiten. Die Wirkungen, die regelmäßiges Meditieren auf Ihren Alltag hat, beschreiben Erfahrene so: Es stellt sich eine größere Gelassenheit ein, wir werden aufmerksamer und unser Körper entspannt sich.

WANN MEDITIERE ICH AM BESTEN?

Meditiert wird in aller Welt. Im Ayurveda lehrt man uns seit 5000 Jahren, dass morgens zwischen 5 und 7 Uhr und abends zwischen 17 und 19 Uhr gute Zeiten zum Meditieren sind. Da erleben wir den Sonnen Auf- und Untergang, eine Zeit die am meisten mit Licht erfüllt ist.

Sie können morgens gleich nach dem Aufstehen oder abends kurz vor dem Schlafen gehen die Zeit nutzen. Am besten klappt es, wenn wir das Meditieren ritualisieren, wie das tägliche Zähneputzen oder unsere drei Mahlzeiten. Meditation ist die Nahrung für die Seele. Wenn Sie den Tag morgens in Ruhe und Stille beginnen, dann wirkt sich das positiv auf alles aus, was Sie danach tun.